Rayman DS

 

Freunde des knuddligen Raymans, die seine ersten Abenteuer noch nicht kennen, dürfen sich freuen – von UbiSoft erscheint zum Launch des Nintendo DS der zweite Teil der Serie rund um den arm- und beinlosen Helden auf dem neuen Gerät, hier allerdings unter dem Namen “Rayman DS“. Rayman muss wieder mal ein aufregendes Abenteuer meistern: Robot Piraten nehmen ihn und seine Freunde gefangen und sperren sie in einen intergalaktischen Zoo. Doch Rayman kann entkommen und wenn er es schafft, die Zutaten fur eine Wundersuppe zu sammeln, kann er die Tore der Macht öffnen und seine Freunde befreien. Doch nicht nur die Robot Piraten sind Raymans Gegner, sondern auch zweibeinige Raketen, Zombie-Hühner, Piranhas und viele andere merkwürdige Gestalten pflastern seinen Weg.
Springen wir also gleich mal mitten rein ins Geschehen. Sofort im ersten Level fällt auch die heute noch imposante Grafik auf, wenngleich schnell deutlich wird, dass es sich bei der DS-Version “nur” um eine Portierung des N64-Spiels handelt und diese hier und da auch mal dezent verpixelt wirkt. Dennoch, die Charaktere sind klar zu erkennen, die Umgebung steckt voller kleiner Details und vor allem Leben (Schmetterlinge, die um einen herum fliegen und ähnliche Kleinigkeiten). Bereits in den ersten paar Levels gibt es soviel zu entdecken, dass der Platz nicht ausreicht, um hier alles aufzuzählen.
Ziemlich am Anfang gilt es, eine Maschine mittels Bombenfässer (oder Sprengstofffässer?) zu zerstören. Problem dabei ist: man kann immer nur ein Fass tragen, muss einen weiten Weg zurücklegen auf dem man von fliegenden Bomben angegriffen wird und man kann nicht schießen, solange man was trägt. Lässt man das Fass, das man trägt, zu Boden fallen, explodiert es. Was also tun? Die Lösung dazu ist eigentlich verdammt einfach – trotzdem hat es bei mir sehr lange gedauert und zeigt, dass bei „Rayman DS” auch Köpfchen gefragt ist. Ich könnte nun den gesamten Platz hier mit Lobeshymnen füllen; allein die Wasserskifahrt in einem der Level ist das Spiel wert! Lediglich die Musik ist ein kleiner Schwachpunkt im Spiel. Sie ist zwar nicht schlecht, wird aber schnell langweilig. Dafür stimmen aber die tollen Soundeffekte wieder versöhnlich.